vergiss mein nicht

Gretel Sieveking: Akademikerin, politisch aktiv in der 1968er-Bewegung, Liebhaberin, Feministin, vielseitig engagiert – aber auch die Frau an der Seite des Professors, die Mutter, die kocht, wäscht, putzt, drei Kinder grosszieht und auf die eigene berufliche Karriere verzichtet.


Mit 67 Jahren erkrankt sie an Alzheimer. Ihr Sohn David erzählt, wie ihm zunächst die Merkzettel am Kühlschrank auffallen. Mit der Zeit nehmen die Löcher im Gretels Gedächtnis zu, werden auffälliger – unaufhaltsam zieht sie sich aus der Welt zurück.


Gretels Geschichte fesselt nicht nur in den Momenten über ihr früheres, durchaus aufregendes Leben, sondern auch durch ihre – unbewusste und ungewollte (?) – Gelassenheit im Umgang mit einer Krankheit, die in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen betrifft.


Quelle: SRF, Spiegel online

 

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